Flag of Mauritius

Port Louis


Unser erster Ausflug ging in die Hauptstadt des Landes. Die Stadt Port Louis liegt mit ihren rund 150.000 Einwohnern im Nordwesten der Insel. Die Stadt überrascht mit ihren modernen Gebäuden, ihrem runderneuerten Hafen und einigen Sehenswürdigkeiten. 

 

Unser erster halt war am Fort Adilaide. Von hier aus hat man einen schönen Blick auf die Stadt, den Hafen und die historische Pferderennbahn "Champ de Mars". Das Fort wurde 1834 von den Engländern gebaut und sollte die Stadt vor einem Rückeroberungsversuch der Franzosen schützen.  

 

Danach fuhren wir in die Stadt und besuchten als erstes den, im Reiseführer so angepriesenen Centralmarkt. Wir können diesen jedoch nicht weiterempfehlen. Die Verkäufer waren sehr aufdringlich und die Preise waren echt unverschämt. 

 

Also weiter zum Hafen! Dort findet ihr das Blue Penny Museum. Wir besuchten es zwar nicht aber Menschen mit Begeisterung für Briefmarken sollten es besuchen. 

Der Umbrella-Square befindet sich direkt nebenan. Unter den aufgehängten Regenschirmen findet ihr viele Cafe´s und Restaurants und könnt euch von den heißen Temperaturen ein wenig abkühlen. Wer mag kann im nahe gelegenen "Port Louis Casino sein Glück versuchen. 

 

Nachdem wir uns im Cafe Lux gestärkt hatten schlenderten wie noch ein wenig durch die Altstadt mit ihrer schönen Parkanlage. Hier steht auch das Haus des Präsidenten. Das Government House ist eines der ältesten Gebäude der Stadt und ist im Kolonialstil errichtet. Im Vorgarten befindet sich eine Statue der Kaiserin Victoria. 



Das Zuckermuseum (L' Aventure du Sucre)

Nachdem wir die Stadt unsicher gemacht haben besuchten wir das Zuckermuseum in Pamplemousses, dass 15 min vom Stadtzentrum entfernt ist. 

 

In Mauritius ist Zucker das größte Exportprodukt und hat einen großen Einfluss auf die Geschichte des Landes. Denn Zucker war auch für dieHolländer, Franzosen und Briten sehr interessant. So machten sie sich damals das Land zur Kolonie. 

So kam es auch dazu, dass in dem kleinen Inselstaat so viele verschiedene Bevölkerungsgruppen und Glaubensrichtungen vertreten sind. Viele ihrer Vorfahren kamen als Sklaven aus Festland-Afrika oder Indien auf die Insel. 

 

Das schönste Produkt welches aus Rohrzucker hergestellt wird ist Rum. Das Nationalgetränk kann in allen Varianten im Anschluss probiert & gekauft werden. Die für uns leckerste Variation war übrigens ein Kaffee-Rum.

 

Wer über die Geschichte des Landes etwas erfahren will ist im Zuckermuseum genau richtig. Neben der Geschichte erfahrt ihr hier natürlich auch alles über den Anbau, die Weiterverarbeitung und den Transport.

 

Es ist eben nicht nur Zucker! 


Der botanische Garten Pamplemousse


Der botanische Garten in Pamplemousse ist seinen Besuch auf jeden fall wert. Nicht umsonst wird der Garten als eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten der Insel gehandelt. 

Im Jahr 1736 wurde der Garten eigentlich für Gemüse angelegt. Heute, knapp 300 Jahre später findet ihr hier Leberwurstbäume, Wasserlilien, Palmen und vieles mehr. 800 verschiedene Pflanzen sind hier zu finden. 

 

Für uns waren die Wasserlilien eins der Highlight's. Auf den riesigen Blättern kann man angeblich ein Kleinkind setzen ohne das sie untergehen. Die Blüten der Wasserlilien blühen nur einen Tag und sterben dann ab. 

 

Der Garten ist wunderschön angelegt. Die seltenen Talipot Palmen blühen nur einmal in ihrem Leben. Nachdem sie zwischen 30 und 50 Jahre gewachsen sind, blühen sie in einer weißen Blütenpracht und sterben dann relativ schnell. 

 

Neben den ganzen Pflanzen gibt es auch ein kleines Gehege mit den für die Insel bekannten Riesenschildkröten.