Hoi An & das Hoi An Trails Resort

Nach dem Frühstück in Da Nang fuhren wir mit dem Taxi weiter in Richtung Hoi An. Wir buchten am Vortag kurzfristig das Hoi An Trails Resort. Ein Hotel, das mitten in Reisfeldern lag und einen hoteleigenen Strand besaß, der per Shuttlebus zu erreichen war. Wir hatten wieder einmal Glück und konnten das gesamte Hotel fast alleine nutzen. Es waren mit uns vielleicht noch 2-3 Vietnamesische Familien im Hotel.

Die Hotelanlage war sehr gepflegt, sehr sauber und das Personal sehr freundlich. Das Wellness-Angebot war mit umgerechnet 10€/Massage sehr günstig. Wir hatten das richtige Hotel gefunden und konnten ein paar Tage entspannen.

 

Abends fuhren wir täglich mit dem Hotelshuttle in die Stadt Hoi An. Das süße Städtchen war voll mit Bars, Restaurants und verschiedenen Geschäften. Es gab auch einiges zu entdecken, z.B. die japanische Brücke "Chua Cau" oder den Markt am fuße des Flusses "Song Tau Bon".

 

Als wir Hoi An besuchten, feierten die Vietnamesen das "Vollmond-Fest". Man zündete eine Kerze an, lies sie auf dem Fluss davon schwimmen und konnte sich etwas wünschen. 

Es war wahrscheinlich nur eine Touristenattraktion aber es passte einfach zum Charme der Stadt und zur Atmosphäre, die hier Herrschte....und mein Wunsch sollte auch bald in Erfüllung gehen.

 

Fazit:

 

Hoi An ist eine wunderschöne Stadt und ein zwingender Stop auf deiner Reise durch Vietnam. Eine Stadt voller Tradition  alten Gebäuden und einem romantischen Charme. Die Tatsache, dass in der Altstadt keine Roller oder Autos fahren dürfen machen diesen Ort besonders. Bei unser nächsten Vietnamreise werden wir wieder kommen, denn leider haben wir Hoi An nicht am Tag besucht. 

 

Das Hoi An Trails Resort können wir euch empfehlen, falls ihr wie wir, auch einfach mal entspannen wollt. Von hier aus könnt ihr in kurzer Zeit alle Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele in Zentralvietnam erreichen. Für uns z.B. ging es nach 4 Tagen Aufenthalt in Richtung Da Nang, zum Wolkenpass und den Mamorbergen. 

 

 

 



Mit einem Schwaben zum Wolkenpass und den Mamorbergen

Wer war dieser Schwabe? Woher kannten wir Ihn? 

 

Dieser "Schwabe" war Thomas Weingärtner ein Auswanderer, der genau wie Jürgen Eichhorn von AEA-Travel eine Reiseagentur besaß. Die Beiden teilten sich quasi Nord-& Südvietnam. Wir bekamen die Empfehlung also von AEA-Travel. 

Eine kurze Anfrage über Facebook und schon kamen wir mit Thomas in Kontakt.

Zur offiziellen Seite von Thomas, über die ihr auch Ausflüge für den Norden buchen könnt gehts hier.

 

Thomas holte uns früh morgens an unserem Hotel ab und fuhr mit uns in Richtung Da Nang, zu den Mamorbergen. Er erzählte uns viel über das Leben in Vietnam. Hier merkte ich zum ersten mal, wir sind alle gleich und glauben nur das, was wir lernen. 

 

Ein Beispiel:

Im Reiseführer wird von 5 Mamorbergen berichtet, die für die 5 Elemente: "Feuer, Wasser, Erde, Metall und Holz" stehen. Wenn man aber auf dem höchsten Gipfel steht und zählt, sind es 8.

Ich lasse das jetzt mal so stehen.....!

 

Da waren wir nun und kämpften uns die Treppen hinauf, auf den höchsten Gipfel der Mamorberge und blickten in Richtung Da Nang. Ein Wunderschöner Ausblick. Thomas erklärte uns viel über die schönen aber auch dunklen Kapitel Vietnams und die Bedeutung der Mamorberge in Zeiten des Vietnamkrieges.

 

Im Berg selbst befand sich etwas außergewöhnliches. Durch eine Felsöffnung hindurch kamen wir in einen Raum, in dem 6 Altare von 6 verschiedenen Religionen zu finden waren. Ein Ort, den es wahrscheinlich so nicht noch einmal auf der Welt gibt. Am Eingang wachten 2 Tempelwächter und über dem Raum saß ein großer Buddha. 

 

Der Berg diente den Vietkong im Vietnamkrieg als Stützpunkt. Davon zeugten Löcher im Berg, die bei einem Bombenangriff entstanden und eine Tafel, die an einen Abschuss von mehreren amerikanischen Flugzeugen erinnert. Dieser Raum ist wie ich finde ein Zeichen für die Gleichheit aller und hat eine mystische und dennoch bedrohliche Ausstrahlung. 

Fazit:

 

Die Mamorberge sind ein schöner Ausflug und sollten aufgrund ihrer Einzigartigkeit ein Bestandteil eurer Vietnamreise sein. Du kannst sie natürlich auch alleine besuchen, aber mit einem Reiseführer bekommst du mehr Infos, da es an den Sehenswürdigkeiten Vietnams doch recht wenige Infotafeln gibt. 




Weiter gehts zum Wolkenpass

Warum eigentlich Wolkenpass?

Das Gebirge in der Mitte Vietnams ist nicht nur die Grenze zwischen Nord-&Südvietnam, es ist auch die Grenze zweier Klimazonen. Außerdem ist der Pass oft von Wolken bedeckt, aber auch hier hatten wir wieder Glück...Sonne satt und 32°C.

 

Nun ging es mit dem Auto auf 496m. Von oben bot sich ein atemberaubender Ausblick auf Da Nang und das Meer. Aber so schön dieser Punkt auch war, auch hier gab es wieder zahlreiche Kriegsgeschichten. Auf dem Pass befanden sich Ruinen der Franzosen und auch der Amerikaner. 

 

Fazit:

 

Ein bedeutender Ort in der Geschichte Vietnams und ein wunderschöner Aussichtspunkt bei gutem Wetter. 




Ausflüge Hoi An